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Die Tumulte nach dem WM-Finale haben Folgen: Drei argentinische Spieler werden gesperrt, Anführer Leandro Paredes gleich für zehn Partien der Gauchos.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
SID,
bda
21. August 2026, 17:08 Uhr
Die Fifa zieht Argentinien nach dem WM-Finale den Stecker und verteilt Sperren, Geldbußen und einen politischen Beipackzettel. Gut einen Monat nach dem 0:1 gegen Spanien sperrte der Weltverband Leandro Paredes für zehn Länderspiele und belegte ihn nach seinem Schlag gegen Gavi samt Schubser mit 90.000 Dollar Strafe; Nahuel Molina kassierte für seine Attacke gegen Rodri sieben Spiele und ebenfalls 90.000 Dollar. Thiago Almada kommt mit einem Spiel Sperre und 30.000 Dollar vergleichsweise glimpflich davon, wobei die Sanktionen nur im Nationalteam-Setup greifen - ein klassischer Fifa-Move zwischen Härtegestus und begrenzter Reichweite. Noch teurer wird es für den Verband AFA: 321.000 Dollar wegen Fehlverhaltens, rassistischer Beleidigungen, sportfremder Kundgebungen sowie Mängeln bei Ordnung und Sicherheit, wovon 100.000 Dollar in einen Anti-Diskriminierungsplan fließen sollen. So wird aus einem hitzigen Finale im Nachgang ein Lehrstück über Eskalation, Verbandsdisziplin und die alte Fußballfrage, wie viel Tribünenrauschen, Machismo und politische Symbolik der globale Eventzirkus eigentlich noch als bloßes Begleitgeräusch verkaufen kann. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Gut einen Monat nach dem Finale der Fußball-WM
hat die Fifa hohe Strafen gegen Vize-Weltmeister Argentinien
verhängt. Nationalspieler Leandro Paredes wurde wegen seiner Tätlichkeit nach dem verlorenen Finale gegen Spanien für zehn Spiele gesperrt, wie der Weltverband mitteilte. Zudem müsse der Mittelfeldspieler von Boca Juniors eine Geldstrafe in Höhe von 90.000 US-Dollar (77.000 Euro) zahlen.
Paredes hatte nach Abpfiff des Endspiels gegen Spanien (0:1) Gegenspieler Gavi
mit der Hand ins Gesicht geschlagen und ihn dann zu Boden gestoßen. Sein
Mitspieler Nahuel Molina (AS Rom), der Spaniens Kapitän Rodri mit der
Faust gegen die Brust geschlagen hatte, wurde für sieben Spiele gesperrt
und erhielt die gleiche Geldstrafe. Der argentinische Mittelfeldspieler Thiago Almada muss ein Länderspiel aussetzen und ein Bußgeld von 30.000 Dollar zahlen. Die Sperren gelten nur für Spiele
mit der Nationalmannschaft.
Der argentinische Fußball-Verband AFA wurde wegen der Verstöße bei mehreren Spielen zu einer zusätzlichen Geldstrafe von insgesamt 321.000 US-Dollar verurteilt. Davon sollen 100.000 US-Dollar in einen Plan zur Bekämpfung von Diskriminierung investiert werden. Begründet wurde die Strafe gegen den Verband mit Fehlverhalten des Teams, der Diskriminierung und den rassistischen Beleidigungen, der Nutzung einer Sportveranstaltung für sportfremde Kundgebungen und dem Verstoß gegen die Ordnung und Sicherheit bei Spielen.
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