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Aufrüsten auf der Schiene: Einigung über Finanzierung zu fünf Bahn-Projekten

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Die ÖBB-Infrastruktur AG und das Land Burgenland haben fünf Verträge zur Umsetzung und gemeinsamen Finanzierung von Ausbauvorhaben unterzeichnet, teilten sie am Freitag mit. Die Maßnahmen auf der Pannoniabahn, der Burgenlandbahn, der Mattersburger Bahn und die künftige Schleife Ebenfurth sollen Verbesserungen für Bahnreisende bringen. Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ) sprach von einem „klaren Zeichen für eine modernere, barrierefreie Bahn mit besseren Verbindungen".

Die von Verkehrslandesrat Dorner und ÖBB-Infrastruktur-Vorstand Johann Pluy unterzeichneten fünf Verträge basieren auf einem 2021 zwischen dem Land Burgenland, dem damaligen Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) und der ÖBB-Infrastruktur AG abgeschlossenen Grundsatzübereinkommen.

Investitionsvolumen von 109,55 Millionen Euro

Die teils schon umgesetzten oder in Umsetzung befindlichen Projekte sind wichtige Träger der burgenländischen Gesamtverkehrsstrategie 2021, so Dorner. Mit den fünf unterzeichneten Verträgen wurden nun wesentliche Ziele und Grundsatzfestlegungen zur Finanzierung auf einzelne Projekte konkretisiert und die Kostenbeiträge des Landes offiziell bestätigt. Insgesamt leistet das Land für diese Projekte einen Beitrag von 24,41 Millionen Euro (rund 22 Prozent) zum gesamten Investitionsvolumen von 109,55 Millionen Euro; dabei sind bei den länderübergreifenden Vorhaben nur die Bestandteile im Burgenland berücksichtigt.

Auf der Pannoniabahn Neusiedl am See - Wulkaprodersdorf wurden etwa Bahnsteige verlängert und Haltestellen barrierefrei gemacht. Dieses Vorhaben wurde 2024 fertiggestellt. Auf der Mattersburger Bahn findet noch bis Ende 2027 eine Elektrifizierung statt. In Deutschkreutz wird die Güterverladestelle außerhalb des Ortszentrums verlegt und die Modernisierung des Bahnhofs ist 2028 geplant.

Bessere Anbindung nach Wien

In Verbindung mit der zweigleisigen Pottendorfer Linie soll die Schleife Ebenfurth zwischen der Pottendorfer Linie und der Raaberbahn-Strecke Richtung Wulkaprodersdorf eine umsteigefreie Verbindung für burgenländische Pendler in Richtung Wien schaffen. Die Planung ist abgeschlossen, derzeit befindet sich das Vorhaben im Rechtsmittelverfahren, hieß es.

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